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1

Donnerstag, 12. Mai 2016, 03:14

Reissverschluss - 3D-Modell einscannen und 3D-Drucken - wer kann das

Hallo liebe ... 3D-"Familie!"

Ich besitze einige (ca. 20 Jahre alte Zelte) ... aktueller Neupreis bei 400 Euro .. denen lediglich die Zipper vom Reissverschluss fehlen (... Metall, korrodiert .. .auseinander gefallen...)

Es gibt doch bestimmt einen Techno-Crack unter euch, der einen "Zipper" sowohl einscannen als dann auch 3D-Drucken kann... oder??
(Ich habe noch einen Original-Zipper zu Händen!)

Alle Versuche der letzten 5 Jahre, einen passenden "Zipper" ... von der "Herstellerfirma" - oä! ... zu bekommen, liefen ins Leere... naja, nach 20 Jahren... aber ich weigere mich wirklich, ansonsten einsetzbare Zelte nur wegen eines fehlenden "Zippers" nicht mehr zu benutzen und in letzter Konsequenz wegzuwerfen!! Wenn man die Zelte allerdings nicht mehr auf/zu-machen kann ... kann man sie auch nicht mehr benutzen...leider

WER kann also nicht nur 3D-Drucken sondern auch scannen und kann mir einen Zipper einscannen und +/-20 davon drucken?
lg
Ralf
100.150.200.300.450.500.550.600

2

Samstag, 14. Mai 2016, 12:42

???

Wenn es nur ums öffnen/schließen geht, warum nicht einfach einen Ring oder eine Büroklammer verwenden?

Oder mach mal ein Foto was du da wirklich gedruckt haben möchtest.



Andreas

3

Samstag, 14. Mai 2016, 13:06

Suchst du sowas in der Art?
3d - File hab ich auf der Festplatte, ob das mit PLA allerdings brauchbar ist glaub ich weniger... vielleicht PETG oder ABS
»benowe« hat folgendes Bild angehängt:
  • zipper2.jpg
Da es für die Auswirkungen des [insert anything] auf den Organismus keinen Schwellenwert gibt, unterhalb dessen keine Gefahr bestünde, ist jegliche Exposition mit einer Gefahr verbunden.

4

Samstag, 14. Mai 2016, 16:19

Hallo Andreas,
der deutsche Name ist "Schlitten" ... hatte ich glatt vergessen. Also nicht nur die Öse, sondern der komplette Schlitten, der die beiden Reissverschlusshälften zusammenschliesst.

Exakt das, was "benowe" geposted hat.

Hallo Benowe,
ja, exakt soetwas!
Allerding müsste man sicher die genauen Masse des Originales einscannen - sonst schliesst der natürlich die Reissverschlusshälften nicht mehr.
Wegen des Materials habe ich mir noch gar keine Gedanken gemacht... kenne ich mich auch überhaupt nicht mit aus!
Für alle Empfehlungen offen.

Hier mal ein Foto des Originals (finde keine sinnvolle Perspektive - aber das Prinzip ist doch sicher klar...)


lg
ralf
100.150.200.300.450.500.550.600

5

Samstag, 14. Mai 2016, 16:28

ok, jetzt verstehe ich. Bei mir bricht immer nur der Teil an dem man zieht. Daher der Vorschlag mit dem Ring.



naja, das zu drucken empfinde ich als optimistisch.

Hat wohl seinen Grund warum das im Original aus Metall gemacht wurde und nicht aus Kunststoff...

Aber Versuch macht klug.



Andreas

Flat

RCLine User

Wohnort: Raum Hannover und zunehmend Raum Hamburg

Beruf: Angestellter auf Lebenszeit bei der Deutschen Rentenversicherung

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6

Samstag, 14. Mai 2016, 16:29

Im schlimmsten Fall must Du einen neuen Reissverschluss einnähen.
viele Grüsse

Bernd

Das Ganze ist mehr als die Summe seiner Teile (Aristoteles)

Die Anrede "Jungs" gilt im Rahmen der Vereinfachung für Personen beiderlei Geschlechts. :D

dont feed a Troll :evil:

7

Samstag, 14. Mai 2016, 16:30

Das wird im 3D Druck nichts, hält von 11 bis Mittag. Die Teile müssen für ihre Größe ja richtig was Aushalten.
Die 3D Drucktechnik ist noch nicht so weit, dass das an Spritzgussteile heran kommt.

Ich würde da einfach von einem Sattler einen neuen Reißverschuss einnähen lassen.

Man könnte aber eventuell im 3D druck ein teilbares Modell deines Reißverschlussschlittens herstellen.
Aus diesem liese sich dann eine verlorene Gussform herstellen. Anschließend könnte man die Sachen in Zinn nachgießen.

Wäre aber sehr Aufwendig und erfordert sicherlich mehrere Versuche, bis das ganze Prozessfähig ist.
Wenn du Lust und Zeit zu Basteln hast ist das OK. Das einfachste ist aber ein neuer Reißverschluss.
Minicopter Diabolo 800 Black Edition
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8

Samstag, 14. Mai 2016, 17:08

Hallo Bernd, Officejet und Andreas,

danke für die Gedanken... bei den baugleichen Modellen neueren Datums bestehen die Schlitten auch aus Plastik, nicht mehr aus Metall... und halten deutlich länger/ besser als die Metall-Schlitten ... denn die korrodiern recht schnell (habe ich unzählige Beispiele... Rucksäcke, Taschen, Hüllen)
Wenn gedrucktes Material zu wenig Festigkeit hat, wäre ich durchaus der Idee mit dem Gussform bauen und ausgiessen geneigt - klingt nicht soo schlecht :) Und basteln ist ja erstmal nicht schlecht...

Warum keine neuen Reissverschlüsse? Nun, insgesamt handelt es sich pro Zelt um fast 6m Reissverschluss (rechts, links und nach oben) - und ein Sattler oder Segelmacher nimmt dafür 120-150 Euro ... und danach sind die Zelte immernoch 20 Jahre alt...
Da ist das Verhältnis auch nicht mehr gewährleistet...

Wie gesagt: ich werfe ungern ansonsten funktionsfähiges Material weg - nur weil da 3 Schlitten im Materialwert von 3 Euro fehlen...

Irgendwo existieren sicher noch nachkaufbare Schlitten - aber alle meine Bemühungen, speziell beim Hersteller, noch welche zu beziehen liefen ins Leere ... die verwenden schon lange insgesamt grösser dimensionierte Zähne+Schlitten - und vor allem korrosionsbeständiges ...Nichtmetall (also irgendein Plastik).
Deshalb die Idee, es vielleicht mit "gedruckten" Schlitten zu probieren...

Aber wenn ihr sagt, dass das (auch) nicht sinnvoll funktioniert .... dann lasse ich das natürlich ... und ergebe mich dem Schicksal und die Zelte an den Müllmann... ;(

lg
ralf
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »raro« (14. Mai 2016, 17:13)


haschenk

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9

Samstag, 14. Mai 2016, 17:19

Hallo,

evtl. von einem Dienstleister im Laser-Sinter-Verfahren drucken lassen ?

Gruß,
Helmut

10

Samstag, 14. Mai 2016, 17:30

Hallo Helmut,

ja - warum nicht?!
Weil ich gedanklich noch nicht so weit war ... ich wusste gar nicht, dass es sowas gibt... :nuts:

Ich ergoogle mir das mal..

Irgendwas, worauf man dabei achten sollte?
Was zeichnet einen "Dienstleister" aus?

"Sinter-Druck"? Gibts auch anderes?
Naja, ich frage mal Frau G :)

besten Dank
ralf
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haschenk

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11

Samstag, 14. Mai 2016, 17:37

Hallo,

genauer kenne ich mich da auch nicht aus. Hab' aber schon gelesen, daß man damit sehr feste und präzise Teile herstellen kann (Luftfahrt-zugelassen).

Zitat

Irgendwas, worauf man dabei achten sollte?

Was es kostet....

Gruß,
Helmut

12

Samstag, 14. Mai 2016, 17:39

Helmuth meint Metall-Laserschmelzen.
http://www.wjw.de/produktion/laserschmelzen.html
Kommt garantiert teurer als deine neuen Reissverschlüsse, die schon zu teuer sind.

Gruß Torsten
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13

Samstag, 14. Mai 2016, 17:52

Hallo Helmut und Torsten,

ja, ich mach mich übers WE mal schlau und telefoniere nächste Woche mal ein bisserl...

Hier habe ich schon mal was über Materialien gefunden ... ob die auch selbst scannen erschliesst sich mir noch nicht und über die Kosten schweigen die sich auch aus :)

Besten Dank derweil!
ralf
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haschenk

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14

Samstag, 14. Mai 2016, 17:57

Ich hab' gerade auch mal gegoogelt....
Da gibt's genug Firmen ("Dienstleister"), die solche Teile in unterschiedlichsten Materialien als Auftragsfertigung herstellen.
Mal anfragen (mindestens mit grober/bemaßter Skizze der Teile) kostet noch nichts...

Gruß,
Helmut

15

Samstag, 14. Mai 2016, 18:00

Yep, frage da mal ein paar Firmen an.
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haschenk

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16

Sonntag, 15. Mai 2016, 01:46

Nachtrag

Hallo,

noch ein Gedanke:
Ich könnte mir auch vorstellen, den "Schlitten" aus 2 CNC-gefrästen Teilen (Unter-, Oberteil) zusammenzusetzen. Verbindung dann z.B. durch einen Rohrniet im "Delta"-Bereich (ist die einzige Stelle, wo das geht). Das Innere des Rohrniets wäre dann auch eine Stelle, wo man einen "Ziehgriff" ansetzen könnte. Im Idealfall haben die beiden Teile noch einen Formschluß als Sicherung gegen Verdrehen.

Oder statt Rohrniet die beiden Teile verschrauben und evtl. zusätzlich kleben. Wenn man statt einer einfachen Schraube ein Drehteil (mit Gewinde) entwirft, dann kann dieses zugleich der Ziehgriff sein.

Bei einem Zelt-Reißverschluß darf das ja wahrscheinlich alles auch etwas "massiver" sein...

Gruß,
Helmut

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haschenk« (15. Mai 2016, 01:58)


17

Sonntag, 15. Mai 2016, 02:07

Hallo Helmut,

ja, ne, ist eh klar!!
:)

Ich habe nicht die mindeste Vorstellung, wovon du redest...

"Rohrniet im Deltabereich des CNC-Frästeils"

Ja, ähhh, danke... :)

Im Ernst - ich versteh nur estacion del train - also Bahnhof auf spanisch... :)

Danke für die Idee ... also ok, CNC-Fräse kenne ich noch ... kenne aber noch weniger mit ner CNC-Fräse im Keller als Leute mit nem 3D-Drucker ... also in beiden Fällen n=0.

:)

Liebe Grüsse!
Ralf
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grmpf

RCLine User

Wohnort: Ludwigsburg-Oßweil

Beruf: EDV-Mitarbeiter Backup und Testcenter

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18

Sonntag, 15. Mai 2016, 10:57

Warum eigentlich so kompliziert? ??? Ein kurze google-Suche bringt z.B. das hier: Link (allgemein), Link 2 (wahrscheinlich passendes Produkt)
Hab mir das nicht m Detail angeschaut, sieht aber auf den ersten Blick sehr interessant aus. Und es gibt noch weitere Anbieter. Und bei den Preisen macht man auch wenig kaputt beim Ausprobieren.
Grüße

Harald

aktiv: Fläche, Quad, Heli :angel:
im Aufbau: Eyecatcher 2
Elektronik: FrSky Taranis X9E mit Multiprotokoll-Modul, UDP50
abgelegt: diverses :D

19

Sonntag, 15. Mai 2016, 14:26

@Harald: wau! abgefahrene Sache :)
ja, dass würde die Sache stark vereinfachen! Wusste nicht, dass es sowas gibt...

Besten Dank für den Link!!

Dann hat sich das doch gelohnt, hier im Forum nachgefragt zu haben :)

Ralf
100.150.200.300.450.500.550.600

haschenk

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20

Sonntag, 15. Mai 2016, 18:45

Hallo,

der Tipp von Harald toppt natürlich alles Andere. Ich hab' das auch nicht gekannt.

@Ralf:
Schau dir so einen "Schieber" mal genau an:
In eine "Ober und Unterplatte" sind innen Kanäle mit Rechteckquerschnitt eingearbeitet, in "Y-Anordnung" vereinigen sich zwei zu einem. An 3 Seiten müssen die beiden Teile außen geschlitzt sein und können deshalb nicht verbunden sein. Nur auf eine Seite -wo die Kanäle noch nicht vereint sind- ist eine Verbindung möglich. Und diese "Verbindung" (zwischen den Schenkeln vom Y) hat dann in etwa die Form eines Dreiecks (= Delta); da kann dann auch eine Bohrung durchgehen. Da habe ich gemeint.

Ich könnte so Teile auf meinem Maschinchen zwar "von Hand" fräsen (ziemlich viel Arbeit), aber für einen CNC-Fräser gehört das eher zu den leichteren Übungen... auch dann eine größere Anzahl Teile automatisch nebeneinander fräsen zu lassen.

Aber wie gesagt, Harald's "Patentlösung" ist wohl die Lösung deines Problems.

Gruß,
Helmut

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