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Montag, 7. Januar 2019, 21:22

Haase Cut 2000 L demontieren - wer hat Erfahrung damit?

Hallo Leute,
kurz nachdem meine Eigenbaufräse funktionsfähig war, bin ich zusätzlich noch zu einer Haase Cut 2000 L gekommen.
Wer diese Maschine kennt, der weiß, dass dieses Teil schon "etwas ;) " älter ist...(auf den Steuerungs-Platinen steht 1998 )
So wie ich das beurteilen kann, ist die Fräse nicht allzuviel gelaufen und auch gepflegt worden (die Führungen haben keine sichtbaren Einlauf/Schleifspuren)...allerdings scheint sich da mal jemand auf eine der beiden langen Gewindespindeln gelümmelt zu haben - die hat eine sichtbare "Unwucht", während die zweite Spindel recht ruhig läuft.
Deshalb (und auch wegen einer Generalreinigung der Führungsbuchsen) möchte ich gerne die Maschine weitestgehend demontieren, um die Spindel(n) richten zu können...zusätzlich denke ich noch darüber nach, einen zweiten Stepper für die Hauptachse zu montieren. Dabei würde ich die Kopplung mit dem Zahnriemen beibehalten. (zur Sicherheit gegen einseitige Schrittverluste -ich traue dem Antrieb mit zwei nur elektrisch gekoppelten Schrittmotoren nicht so ganz....kann mir nicht vorstellen, dass die Führungshülsen der Haase ein Schiefziehen klaglos überstehen können?!)

---> Den zweiten Motor (der im Normalfall den Zahnriemen entlastet) halte ich für eine vernünftige Verbesserung



Ebenso den Umbau auf eine neuzeitliche Steuerung mit allen Endschaltern und USB.---> die merkwürdige Verdrahtung habe ich auch schon rausgerissen
Die Motoren waren mit gaaaanz dünnen Käbelchen angeschlossen...und diese lagen parallel zu der Verdrahtung der drei Mikroschalter (man beachte ---> Motorkabel und Steuerleitungen innerhalb der gleichen Abschirmung ==[]) =========================================================================================================================================

Es wäre hilfreich, wenn hier im Forum schon jemand so'ne alte Haase 2000 komplett demontiert hätte und mir dazu einige Tipps geben könnte...das Internet schweigt sich dazu weitgehend aus.


---> Irgendwo habe ich mal gelesen, dass schon der Ausbau des Motors (und Trennen von der Spindel) recht tricky sein soll :D


Mit der Hoffnung auf gute Tipps...Joachim
P.S....nur so 'ne kleine Bemerkung am Rande: Macht doch bitte wegen der alten Haase kein Fass auf :prost: ...hab' einige Streitereien über Sinn und Zweck einer solchen CNC ohne teure Linear-Führungen und ohne Antrieb mit Spindeln und hochwertigen Kugelumlaufmuttern gelesen.
...so eine Diskussion macht hierbei aber wenig Sinn!

...das Ding ist halt wie's ist!

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »x33« (8. Januar 2019, 00:18)


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Dienstag, 8. Januar 2019, 13:37

Hast du schonmal bei Haase nachgefragt?
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles


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Dienstag, 8. Januar 2019, 16:19

----> Hast du schonmal bei Haase nachgefragt? <---

Ja und Nein :) ...hab vor ca einem Jahr mal wegen der Anschlussbelegung/Schaltplan der eingebauten Endstufenbaugruppen nachgefragt...der Herr am Telefon war sehr nett, konnte mir aber nicht weiterhelfen, da angeblich die alten Unterlagen nicht mehr vorhanden seien - er hat mir auch eine Grund dafür genannt: Verloren beim Umzug der Firma!

Deshalb habe ich jetzt erst mal keinen neuen weiteren Anlauf in dieser Richtung unternommen.
Ich nehme auch an, dass die Leute dort mit dem Vertrieb und Service ihrer neuen Maschinen ziemlich ausgelastet sind und nicht unbedingt viel Zeit für diese alten Geräte aufwenden möchten.

Die ergiebigere Lösung wäre sicherlich eine Forumsbewohner zu finden, der genau dieses Ding gut kennt (oder eventuell sogar modifiziert hat).
Es gibt im WWW einigen ältere Posts und Kommentare dazu...aber leider ohne nähere Details!
Oftmals sind das nur Aussagen wie: "...ich hab' 'nen zweiten Motor dran.." oder: "...der Motor und die Spindel zu trennen ist nicht ganz einfach..."

Diese alte Haase ist/war in Hobbykreisen ja doch recht verbreitet...deshalb habe ich die Hoffnung auf ein paar gut Ratschläge (ehe ich selber einfach so drauf los schraube...)

Viele Grüsse
Joachim