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Samstag, 18. Januar 2020, 11:12

Thema 1.c Modifizierung "Endschalter der X-Achse und Z-Achse"

Die Endschalter der X-Achse und Z-Achse habe ich auf den Z-Achsenblock montiert. Da das Material aus Kunststoff ist, ist beim Schneiden der Gewinde höhere Vorsicht angesagt damit man das Gewinde nicht überschneidet. Auch hier dienen die 3x10 mm Schrauben als Befestigung.
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  • ESXA-1.jpg
  • ESXA-2.jpg
  • ESYA-1.jpg

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Samstag, 18. Januar 2020, 15:28

Thema 1.c Modifizierung "Schleppkette der X-Achse"

Nach dem ich die Endschalter an den richtigen Positionen montiert habe musste anschließend eine saubere Kabelführung her. Hierbei habe ich mich für Schleppketten entschieden.

Als erstes war die Kette entlang der X-Achse an der Reihe da diese die meisten Kabel aufnehmen musste.


Die Kette habe ich auf der Seite des X-Achsen Motors und ca. 17 cm links daneben mit einer Nutmutter und M5er Schraube "Nut20 M5 und M5 x 10" auf dem oberen X-Achsenträger befestigt. Das Ende der Kette habe ich mit einem Mitnehmer oberhalb auf dem Z-Achsenmotor befestigt. Den Mitnehmer habe ich aus einem Alu-U-Profil hergestellt "H = 7 mm x B = 7 mm x L = 85 mm" Das U-Profil dient gleichzeitig als Kabelführung für den Spindelmotor. Für die Befestigung des Mitnehmers am Motor habe ich die original Schrauben "M3 x 26 mm" durch längere Schrauben "M3 x 30 mm" ersetzt.

Jetzt wird die obere Kette durch fahren der X-Achse zwangsgeführt und ist bereit für die großzügige Kabelaufnahme.
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  • Mitnehmer.jpg
  • SK-1.jpg
  • SK-8.jpg

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Samstag, 18. Januar 2020, 15:40

Thema 1.c Modifizierung "Schleppkette der Y-Achse"

Die Schleppkette für die Y-Achse habe ich auf die gleiche Weise befestigt. Als Haltepunkt habe ich das rechte Aluprofil "20 mm x 40 mm" an der unteren Führung gewählt. In dieser Kette werden ausschließlich die Kabel der beiden Endschalter der Y-Achse geführt.

Ein weiteres Reststück der Kette habe ich für die Zuführung zur Elektronik verwendet und senkrecht hinter dem X-Achsenmotor befestigt.
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  • SK-10.jpg
  • SK-11.jpg
  • SK-12.jpg
  • SK-13.jpg

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Samstag, 18. Januar 2020, 16:18

Thema 2.b Verkabelung "Motoren und Endschalter"

Die Verkabelung der Motoren und der Spindel kann gemäß der Anleitung "Bild Anschlußplan" durchgeführt werden. Allerdings müssen alle Kabel gemäß der benötigten Länge gekürzt und wieder zusammengelötet werden. Der Einfachheit Ader für Ader kürzen und jeweils ein Ende von beiden Seiten in die Kette einfädeln, im Bereich eines Gliedes "Siehe Foto Löten" herausziehen, zusammenlöten, Schrumpfschlauch drüber und Kabel wieder einziehen.

Bitte darauf achten, dass "ALLE KABEL" eingezogen werden. Es dürfen "KEINE KABEL" mit Ausnahme der Plusleitung der Endschalter zusammengefasst werden. Da alle Motoren mit unterschiedlichen Ansteuerfrequenzen arbeiten kann es selbst beim zusammenfassen der Masseleitung zu Problemen kommen. Das betrifft auch die Kabel der Endschalter. Mit Ausnahme der Plus-Leitung auch hier keine Kabel bündeln.

Wenn alle Kabel verlegt sind, habt Ihr nen ordentlichen Kabelbaum an der Fräse. Nun können die jeweiligen Stecker den Motoren und den Steckplätzen am Controller zugeordnet werden.

Das Anschließen der Endschalter ist etwas aufwendiger und etwas für Lötprofis. Mehr dazu im nächsten Absatz.
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  • Löten.jpg
  • Anschlußplan.jpg

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Samstag, 18. Januar 2020, 16:55

Thema 2.b Verkabelung "Endschalter"

Die Endschalter sind ein Thema für sich. Im Netz gibt es eine Menge von Schaltbeispielen und Bebilderungen zu diesem Thema. Allerding stimmen über 70 Prozent der Angaben mit der Funktion zu diesem Board nicht über ein.


Die für unser Board richtige Belegung der Pins: "Bild Endschalter-Pins"

Bevor die Stecker der Endschalter an das Board angeschlossen wurden, waren ein paar Veränderungen nötig siehe "Bild Diode"

Ich habe in die Steuerleitung "Grün" eine Diode eingelötet um Rückinformationen und dadurch auftretende Fehler zu unterbinden. Die Anode "+" muss in Richtung Stecker und die Kathode "-" somit in Richtung Schalter gelötet werden. Anschließend mit einem Schrumpfschlauch versiegeln.

Warum dieser Aufwand?

Die Endschalter verfügen über ein optisches Signal, eine Rote LED. Dazu muss die Rote Leitung "+" mit dem Pluspol des Controllers verbunden werden. Die LED leuchtet sobald ein Schalter auslöst. Um die Funktion dieser Anzeige sicherzustellen müssen Fehlströme unterbunden werden. Das geht entweder über eine Vorschaltelektronik oder andere Endschalter.

Nun hatte ich diese Schalter bereits und somit musste eine andere Lösung her.
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  • Endschalter-Pins.jpg
  • Diode.jpg

26

Samstag, 18. Januar 2020, 18:57

@ Endschalter / Allgemein Schalter: Hast du die Dinger eh so geschaltet, dass sie normal geschlossen sind? Wenn nicht, dann merkst du nicht ob ein Schalter /Kabel/Lötstelle defekt ist - bzw. du merkst es, weil die Maschine an den Endanschlag fährt.

Andere Frage: Warum hast die Endschalter auf Y am beweglichen Bett montiert und ncht am unbeweglichen Rahmen?

comicflyer

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Wohnort: Hilgenroth

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27

Samstag, 18. Januar 2020, 19:34

Andere Frage: Warum hast die Endschalter auf Y am beweglichen Bett montiert und ncht am unbeweglichen Rahmen?
Vielleicht, damit möglichst viele Kabel möglichst oft bewegt werden?

;)

CU Eddy
Die meisten Menschen wollen lieber durch Lob ruiniert, statt durch Kritik gerettet werden.

28

Sonntag, 19. Januar 2020, 00:10

Andere Frage: Warum hast die Endschalter auf Y am beweglichen Bett montiert und ncht am unbeweglichen Rahmen?
Vielleicht, damit möglichst viele Kabel möglichst oft bewegt werden?

;)

CU Eddy
1. Die Montage ist durch die Bauform der Schalterplatinen schon vorgegeben. Alternativ hätte man was mit Winkel machen müssen. Dann hätten allerdings die Schalter frei gelegen. Des Weiteren sind die Platinen jetzt vor Span und Schmutz besser geschützt.

2. Da die Kabel durch die Kette geführt werden und im Radius über 6 cm gelenkt werden macht es es den Kabeln nichts aus. Wenn ich den gesamten Fahrweg abzüglich des Radius berechne werden zudem maximal nur 10 cm Kabel dauerhaft bewegt sofern der Koordinatentisch stetig 20 cm fährt. Daher alles entspannt mit den Kabeln.

Gruß Peter

Magnum41

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Wohnort: Bodensee

Beruf: EDV-Leiter, pensioniert

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Heute, 10:51

Cnc3018

Guten Tag in die Runde.
Ich betreibe diese kleine CNC-Fräse im 3.Jahr und bin zufrieden. Zunächst habe ich nur Pappel-Sperrholz gefrästet, später bei geringerem Vorschub auch Buche.
Seit einiger Zeit stelle ich Platinen her: Mit Stichel 0,2mm und Bohrern 0,6mm. Für den Preis um 200 Euro gibt es wohl nichts besseres. Die Wiederhol-Genauigkeit ist mehr als ausreichend, Abweichungen praktisch gleich null. Zum schmieren nahm ich am Anfang Fett, heute einige Tropfen Motorenöl. Die am Anfang von mir zusätzlich eingebauten Endschalter habe ich inzwischen wieder ausgebaut, sie sind unnötig und verursachen nur Störungen. Ganz wichtig ist die Motorentstörung mit Kondensatoren. Inzwischen habe ich die kleine Fräse vergrößert/verlängert. Ich fräse bis zu DIN A4 komplett. Wer kein Alu etc. bearbeiten will, ist mit dieser kleinen Fräse sehr gut bedient. Zum Platinen fräsen/Leiterbahn fräsen benutze ich die Highmap-Funktion. Es geht es hier um Eintauchtiefen von nur 0,2/0,4mm. Meine Software zu Betrieb ist Candle_1.0.5 .
Gruß
R.Rappen

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