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BausO

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21

Freitag, 30. November 2007, 12:39

@Erich, danke für die Links. Vielleicht findet sich ja auch ein Ersatztyp für den AD136...

Wo finde ich Infos wie eine solche Schaltung funktioniert und berechnet wird? Ein "normaler" Sperrwandler ist im Prinzip klar, nur wollte ich auf die Ansteuerung eines Fets verzichten und auch nicht gleich jede Menge Transistoren probieren bis einer mal länger als 5min hält...

Viele Grüße, Kay

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22

Freitag, 30. November 2007, 15:36

Hallo kay,

So sieht das natürlich anders aus. Du wirst aber vergeblich einen FET suchen welcher Germanium enthaltet. Sowas gibt es schlicht und einfach nicht. Der AD 136 ist von früher wohlbekannt und ist ein astreiner Germanium Transistor.

Halbleiter mit Mischkristallen sind mir nicht bekannt, auch im HF Bereich nicht. Dort verwendet man wenn schon Gallium Arsenid Halbleiter.

Abgesehen davon wirst Du niemals einen AD 136 durch einen FET ersetzen können. Da muss die Schaltung anders ausgelegt werden wenn Du einen Sperrwandler bauen willst.

Gruss bruno

K_Mar

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Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

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23

Freitag, 30. November 2007, 17:42

Hallo,
die Schaltung ist schon ein Sperrwandler. Diese Art steuert sich über die Sättigung des Ferritkerns und war in den 70er u.a. in Fernsehgeräten oft zu finden.
Heute gibt es diverse Steuer-IC[ die das ganze viel besser beherschen. Die Standart-ICs 3842-45 sind allerdings wg. der hohen I-Sensespannung weniger gut bei niedrigen Eingangsspannungen zu nutzen..

Zur SiGe Technik:
http://www.maxim-ic.com/products/asics/

Gruß Klaus
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24

Freitag, 30. November 2007, 20:20

Hallo Klaus,

Na das ist ja vielleicht interessant! Das hab ich jetzt echt nicht gewusst. Ist auch nicht mein derzeitiges Fachgebiet.

Vielen Dank jedenfalls!

Trotzdem, mit dem Sperrwandler hat das Nichts zu tun. Dort hat es reines "Geranium". ( Germanium )

Gruss Bruno

BausO

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25

Samstag, 1. Dezember 2007, 11:39

Hallo,

mmh, klingt alles sehr interessant, aber ich habs leider noch nicht gerafft.
Da der SK3123 oder ein Vergleichstyp nicht auffindbar sind, hab ich mich entschlossen nur das Schaltunsprinzip zu übernehmen. Ich weis das das ganze ein mehr oder weniger ungeregelter Sperrwandler ist und hatte gehofft, jmd könnte mir ein paar Tipps zur Auslegung geben um aus 3V 300V zu machen bei 10mA Ausgangsstrom.
Habe lange im Internet gesucht und habe dabei gelesen das der Transistor nicht so kritisch sei, jedoch muss mit der Rückkopplungswicklung ein wenig experimentiert werden.
Die andere Möglichkeit wäre ein moderner Sperrwandler der sich über die schon genannten Websites berechnen ließe, aber den Nachteil (aus meiner Sicht) hat, eine sehr genaue Ansteuerschaltung für einen Transistor oder FET zu benötigen. Auf diese Ansteuerschaltung wollte ich wenn möglich verzichten, da sie einige Bauteile benötigt und ausserdem ein FET bei 3V nicht schnell genug niederohmig wird.

Viele Grüße, Kay

K_Mar

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26

Sonntag, 2. Dezember 2007, 11:27

Hallo,
für welche Zwecke brauchst Du die 300V 10mA, müsse die potentialgetrennt sein und wie groß ist der Eingangsspannungsbereich. Den Aufbau mit Bipolartransistoren kannst Du heute ganz vergessen, ebenso die Steuerung über die Kernsättigung. Für die kleine Eingangsspannung gibt es gut Hochsetzsteller-IC die auch für Sperrwandler nutzbar sind, aber dazu brauche ich mehr Daten von Dir. Die Trafoauslegung für das sättigungsgesteuerte Prinzip ist unendlich problematischer als die Ansteuerschaltung mit zeitgemäßen ICs .
Da kannst Du einem erfahrenen Leistungelektroniker schon glauben ( ist mein Beruf)

Schau Dir mal den LM2700 http://cache.national.com/ds/LM/LM2700.pdf an, da ist alles drin. Der Drossel verpasst man noch die 2. Wicklung mit entsprechendem Übersetzungsverhältnis für 300V und fertig ist das Teil.

Gruß Klaus
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27

Sonntag, 2. Dezember 2007, 14:29

Hallo,

Ja, also ich rate Dir auch zu einer Lösung wie sie Klaus vorschlägt. Er ist DER Fachmann hier auf diesem Gebiet. Zuerst dachte ich, es gehe um einen Ersatztyp für eine Reparatur.

Gruss Bruno

BausO

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28

Sonntag, 2. Dezember 2007, 17:13

@Klaus: ich brauch die 300V als Zwischenspannung irgendwann mal für eine Kondensatorzündung (Boxermotor). Eingangsspannung ist eine einzelne Lipozelle also 2.5V <Uin<= 4.2V. 10mA waren geschätzt, 6mA Dauer reichen aber auch.
Die Variante mit dem LM2700 sieht schon ganz gut aus, muss nur mal sehen wie die Spule aussehen muss, das hab ich noch nicht ganz verstanden. Kannst du mir da etwas auf die Sprünge helfen.
Potentialfrei muss nicht sein.

Vile Grüße, Kay

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »BausO« (2. Dezember 2007, 17:15)


29

Sonntag, 2. Dezember 2007, 17:21

Nur mal dumme Frage. Warum nimmst du nicht die Elektronik aus einem alten Blitzgeraet oder einer billigen Einwegkamera (die gibt's doch noch, oder?)?
Gruss
Thomas
🖖

Vielleicht ist Wissen doch nicht die Antwort auf alles

K_Mar

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Sonntag, 2. Dezember 2007, 18:58

Hallo,
Du hast dir das Datenblatt angesehen. Die Stellerdrossel bekommt einfach noch eine zweite Wicklung mit der 88fachen Windungszahl der ersten Wicklung, von der Du mit einer sehr schnellen (trr 20- 80ns) Diode die 300V auskopplen kannst, damit wird aus der Hochsetzstellerdrossel ein Sperrwandlertrafo. Die D1 mit Cout (10uF) und einem 2,2kR Lastwiderstand sollte als Snubber zum Schutz des Ausgangstransistors im IC dranbleiben. Den FB- Spannungsteiler legst Du entsprechend angepaßt an die 300V zum Regeln. Der 300V - C könnte ein 1uF / 400V FolienC sein, am besten Polypropylen-C.
Gruß Klaus
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BausO

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31

Montag, 3. Dezember 2007, 14:35

Hallo Klaus,

ich hab dir eine Email geschickt....

Viele Grüße, Kay

BausO

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32

Montag, 10. Dezember 2007, 14:46

@Klaus, hab es nochmal mit ner PN versucht...

wo bekommt man den LM2700 her?

Viele Grüße, Kay