K_Mar

RCLine User

Wohnort: D-76337 Waldbronn-Reichenbach (Karlsruhe) 1988-2005 Seesen/Harz; davor Hannover Modellbau seit 1974

Beruf: Dipl.Ing./Leistungselektr.entw. mW-MW z.Z.Antriebstechn.,früher Stromvers. (incl.Treiber+Messtechn.)

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21

Sonntag, 15. Februar 2004, 10:00

Hallo,
alles nur eingeschränkt vernünftig.
besorg dir folgende Bauteile:
BSS159 ( C... : 152968 ), ein BD435, ein SC431/TL431 und ein paar SMD-Widerstände .
Das ganze gibt einen Festspannungsregler mit unter 0,4V Spannungsabfall, der bei Eingangsunterspannung voll durchläßt und nicht einfach abschaltet wie fast alle FestspannungsIC`s.

Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

Heliinfizierter

RCLine Neu User

  • »Heliinfizierter« ist der Autor dieses Themas

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22

Sonntag, 15. Februar 2004, 10:39

Hallo,
Das mit den Dioden halte ich für eine gute Idee. Die Akkuspannung (lipoly 2s) sinkt beim Entleeren von 7.4 V auf 6.0V (da lad ich auf) . Wenn ich 3 Dioden in Reihe Schalte gibt das 5,9V bis 4,5V , das wär doch okay, oder? (und vor allem viel BILLIGER)
Es wären auch 2 Dioden -> 6,4V bis 5,0V oder
4 Dioden 5,4 V bis 4,0 V möglich, oder?

merkt man bei Servos einen Spannungsunterschied von 1,4 V ?
Die NiCd und NiMH akkus werden ja auch bis 4V (max. 3,6 V) entladen, also wäre die 4 Dioden Methode noch möglich.

Geht das mit den Dioden wirklich so easy? (0,5V Spannungsabfall, egal welcher Strom) und wie genau sind die 0,5 V?

Ich persönlich würde die 3-Dioden-in-Reihe-Methode nehmen, wil sie am besten zu den Servos passt (4.8 bis 6V)

@ Klaus: so High-Tech muss es wirklich nicht sein, aber trotzdem danke. Die 0.5V , die LowDrop braucht, passen schon. Ich will ja nur von 7,4 bis 6,0V auf 5V regeln
Wer bracht denn da dringend Ersatzteile ?

23

Sonntag, 15. Februar 2004, 17:15

Hi Lukas,

der Spannungsabfall an Dioden ist ziemlich spannungsabhängig. Bei einer 1N400x Silizium-Diode (das wäre wohl der Standard-Typ, der hier in Frage kommt) geht die Spannung von 0,6V bei 10mA bis fast 1V bei 1A. Könnte sein, daß die starken Spannungsänderungen bei wechselnder Belastung durch die Servos dem Empfänger nicht gerade das Leben leichter machen...
Zumindest sollte die Spannung hinter den Dioden mit einem Elko von mindestens einigen hundert µF geglättet werden.

K_Mar

RCLine User

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24

Sonntag, 15. Februar 2004, 17:34

Hallo Thomas, Hallo Lukas,
genau dies ist der Grund für die seid Jahren bei mir eingesetzte Schaltung mit den selbstleitenden MOSFET`s und dem Shuntregler. Hightec ist das noch lange nicht.
Gruß Klaus
Fahrzeuge auf dem Wasser bewegen macht Spaß und ist ein optimaler Testbereich für Elektronikentwicklungen

25

Sonntag, 15. Februar 2004, 17:39

Hi Klaus,

wie willst Du mit einem NPN-Ausgangstransistor in einer Reglerschaltung auf unter 0,4V Spannungsabfall kommen? Selbst wenn man den Basisanschluß des Transistors direkt mit der Eingangsspannung verbindet, hat man mindestens die Basis-Emitter Durchlass-Spannung als Spannungsabfall, und die wird mindestens bei 0,7V liegen, wenn ein nennenswerter Collector-Strom fließen soll ???

Grüße,

Thomas

Suzanne

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26

Dienstag, 17. Februar 2004, 17:55

RE: LiPoly Problem

Ich würde in so einem leichten Segler mal probieren, ob nicht eine Zelle ohne Regler reicht. Ich habe verschiedene Empfänger und Servos vermessen, und die meisten arbeiten problemlos noch bei 3 Volt. Die LiPo-Zelle bleibt fast die ganze Entladezeit über 3.3V. Ich wette, dass es mit einer einzelnen Kokam 350 (9 Gramm) prima funktioniert.

stift

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27

Dienstag, 17. Februar 2004, 19:07

RE: LiPoly Problem

Wieviel Strom kann ich eigentlich aus so einer kleinen LiPo-Zelle ziehen? 3 C , 6 C ?

Suzanne

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28

Freitag, 20. Februar 2004, 17:33

RE: LiPoly Problem

Die 350er ist mit max. 20C spezifiziert, also 7A. Bei dem Strom, den der Empfänger und die Servos maximal ziehen, ist da noch viiiiiiieeeeeeel Reserve.

K_Mar

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29

Samstag, 21. Februar 2004, 09:57

RE: LiPoly Problem

Hallo.
muß mich korrigieren:
mit dem BD433 liegt man zwischen 0,5 und 0,6V,
der BD437 erreicht 0,6 bis 0,7V .
Mit einer Ladungspumpe und einem MOSFET zusammen mit einem TL431 bin ich aber schon weit unter 0,1V Restspannung gekommen.

Gruß Klaus
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